Glück und Pech liegen so nah beisammen.
Als wir in die Wintersaison 2024/25 gestartet sind, wagte ich einen Blick in die Zukunft und malte mir für unsere Truppe Titelchancen aus. Dass diese Gedanken am Ende in die Wirklichkeit umgesetzt werden konnten, hätte ich fast nicht mehr geglaubt und war eine tolle mannschaftliche Leistung.
An unserem letzten Spieltag gegen unsere Tennisfreunde aus Großhabersdorf(u.a. Ivan die Wand) hatten wir unseren Saisonhöhepunkt. Zu diesem Zeitpunkt waren wir punktgleich mit dem zweiten aus Heilsbronn. Uns trennte nur ein Matchpunkt. Dazu spielten wir nahezu zeitgleich. Also musste ein Sieg her und das am besten nicht zu knapp. Dabei kamen Glück und unheimliches Pech zusammen.
Bei meinem Match gegen den 1er aus Großhabersdorf zog sie selbiger eine schwere Verletzung zu. Die daraus folgende Aufgabe/ Niederlage und zugleich eine weitere in einem von zwei Doppel tat in warsten Sinne des Wortes weh. Dieser Umstand brachte uns wiederum glücklich in die Nähe des notwendigen Sieges. Ob der Sieg ohne diese Verletzung zustande gekommen wäre, weiß niemand.
Natürlich wünscht man sich eine solche Entwicklung zu einem Sieg in keinster Weise.
Aber sie gehört leider auch dazu. Genauso gehörte es dazu, das zu verbleibende Doppel zu gewinnen. Und es wurde gewonnen. Nun zückten wir unsere Smartphones und wollten wissen, wie Heilsbronn gespielt hatte. Sie gewannen zwar auch, aber die Punktekonstellation war auf Ammerndorfer Seite besser.
Danach war die Erleichterung riesig und wir können stolz auf das Erreichte sein.
Durch die Meisterschaft ist der Aufstieg in die nächst höhere Klasse möglich. Unsere letzte Meisterschaft feierten wir in der Coronazeit auf Sand. In dieser Zeit war trotz Meisterschaft kein Aufstieg möglich. Umso mehr freuen wir uns auf neue Mannschaften und evtl. neue Hallen im Jahr 2025/26.
In diesem Sinne. Aufschlag und Sieg!
Jörg Leitner