Saidla Dart I vs. Die Weiher-Geier
06.12.2025 – 14. Spieltag – Endstand: 8:10 (18:25)
Ammerndorfer Alm
Ein Abend voller Emotionen, Leidenschaft und Liebe zur Alm
Vorweg – Worte von Herzen
Bevor wir auch nur einen Dart in diesen Bericht setzen, geht unser erster Dank an unsere Gäste. Die Weiher-Geier, frisch gebackene Meister und Aufsteiger.
Wir gratulieren euch von ganzem Herzen zu eurer unglaublichen Saison, zu einer beeindruckenden Konstanz und zu einem hochverdienten Titel. In der Alm wurde ehrlicher Sport gefeiert, und ihr wart ein würdiger Gegner, der genau dorthin gehört, wo er nun steht. Glückwunsch, Weiher Geier, wirklich stark.
Ein ebenso großer Dank gilt unseren fantastischen Fans. Die Ammerndorfer Alm war voll, warm, laut und voller Liebe. Jeder Applaus, jeder Schlachtruf, jede zittrige Doppelaufnahme, all das hat diesen Abend zu einem besonderen gemacht.
DANKE, dass ihr uns getragen habt. DANKE, dass ihr uns liebt. DANKE, dass ihr Saidla seid.
DIE DOPPEL – DER FUNKE ENTZÜNDET SICH
Stefan/Seini – ein Feuerwerk ohne Fehlwurf
Das erste Doppel gehört uns. Und wie! Stefan und Seini spielen mit einer Ruhe und Präzision, die man sonst nur bei Chirurgen oder Uhrmachern sieht. Kein Leg abgegeben, pure Dominanz, pure Saidla-Energie. Der erste Punkt und die Alm lodert.
Rudi/Michael – ein Kampf gegen eine blaue Wand
Unser zweites Doppel stemmt sich mit allem entgegen, was die Alm an Energie hergibt. Rudi kämpft wie ein Löwe, Michael wie ein Fuchs aber die Weiher-Geier sind anfangs schlicht zu stark. Ohne Leggewinn geht dieses Doppel weg. Doch eines weiß jeder: Ein verlorenes Doppel heißt gar nichts, wenn Saidla warm läuft.
DIE EINZEL – EIN ABEND MIT ALLEN FARBEN DES DARTSPORTS
Stefan – große Momente, große Geschichten
Stefan beginnt den Abend mit einem starken Decider-Sieg, den er sich mit klarem Kopf und präziser Hand verdient. Das zweite Match verliert er ebenfalls im Decider, hauchdünn und mit erhobenem Kopf. Im dritten Spiel geht die Power etwas verloren, und er muss sich ohne Leggewinn geschlagen geben. Doch dann kommt sein Meisterstück: Im vierten Spiel schlägt er – ganz ohne Legverlust – den gefürchteten Spitzenmann der Weiher Geier und auch der Liga. Nach dem Match sagt er lachend: „Weiher-Geier ist ja quasi ein Derby – die kommen ja aus Weiherhof“ Und irgendwie fühlte es sich auch genau so an.
Seini – der DE-Seini, dramaturgisch wie ein Oscarfilm
Seini beginnt mit einem Decider, natürlich. Und verliert ihn, natürlich. Denn das ist Seini: unser „DE-Seini“, unser Drama-Engineer. Dann aber dreht er auf. Er gewinnt sein zweites Match ohne ein einziges Leg abzugeben. Ein Statement. Im dritten Spiel schlägt er im Decider den besten Spieler der Liga, den Torschützenkönig unter den Dartern. Die Alm explodiert. Im vierten Match fehlt ihm dann die Luft, und er verliert ohne Leggewinn. Aber was bleibt, ist seine wahnsinnig starke Leistung und die pure Emotion, die nur er liefern kann.
Die Anekdote des Abends – „Die Stefans“
In Runde drei stehen beide Stefans am Board. Beide kämpfen mit der 5. Runde für Runde aber es will einfach nicht gelingen. Aus dem Fanblock ruft jemand: „Schöner Stefan!“ Ein anderer: „Welcher?!“ Antwort: „Na dann halt Stefan links! … oder rechts!“ Und so begleitet ein Running-Gag beide durch ihre Legs. Ein Moment, wie ihn nur die Alm hervorbringen kann.
Rüdiger – der Kapitän, der Fels, der Schwarzwald-Philosoph
Rudi startet mit einer klaren Niederlage. Dann holt er einen überragenden Decider-Sieg, bei dem die Halle im Chor „Ruuuuudi!“ brüllt. Jeder Treffer, jeder Score, jedes Doppel begleitet von donnernden Fangesängen. Sein drittes Spiel verliert er wieder ohne Chance, das vierte gewinnt er erneut im Decider. Ein Wahnsinnswellengang der Emotionen.
Ulis Kommentar dazu bleibt legendär: „Wenn man das Schwarze trifft – ist es dann der Schwarzwald?“ Niemand weiß die Antwort. Und keiner will sie wissen.
Michael – der flinke Fuchs
Michael beginnt stark und gewinnt sein erstes Match im Decider, getragen von einem brillanten zweiten Leg. Das zweite Match verliert er ohne Leggewinn aber kämpft sich trotzdem in jedes Leg hinein. Im dritten und vierten Spiel geht ihm die Luft aus, und er verliert beide ohne Leggewinn.
Später sagt er lachend und etwas erschöpft: „37 Versuche auf Doppel/Single/Trippel einfach alles und der Gegner macht einfach entspannt aus.“
Das ist Darts. Das ist Schmerz. Das ist auch irgendwie komisch. Michael bleibt unser flinke Fuchs. Auch wenn der Bau an diesem Tag etwas rutschig war.
FAKTEN DES ABENDS – UND WAS SIE BEDEUTEN
Vor dem Spieltag:
Die Weiher-Geier wollten Meister werden
DC Pfeil Grod 2 kämpfte zeitgleich um die Tabellenführung
Die Eisbären wollten Platz 3
Und wir wollten unseren 3. Platz verteidigen
Nach dem Spieltag:
Weiher-Geier: Meister
Eisbären: Platz 3
Saidla Dart I: Ein starker, ehrlicher, vielgeliebter 4. Platz
AUSBLICK
Damit endet unsere Saison in der B-Klasse 07 Nürnberg-Fürth. Wir schließen sie mit Stolz, mit Leidenschaft und mit viel Herzblut auf dem 4. Tabellenplatz ab.
Ob es noch einen Jahresabschlussbericht gibt? Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Die Alm entscheidet das. Und sie hat schon viele Geschichten erzählt…
DANKE für diese Saison. DANKE für euch. DANKE für Saidla.
Statistik
Doppelrunde
1:0 Stefan/Seini
0:1 Rüdiger/Michael
Einzelrunden
2:2 Stefan
2:2 Seini
2:2 Rüdiger
1:3 Michael
DANKESCHÖN
die „Spickerer“ vom TSV Ammerndorf