Saidla Dart II

Saidla Dart II setzt seine Serie fort und erobert die Tabellenführung zurück

 Am Samstagabend war Saidla Dart II im Remmi Demmi in Nürnberg zu Gast. Gegner war Devil Squad 2, gegen die man das Hinspiel bereits deutlich gewinnen konnte. Trotz der klaren Ausgangslage war allen Beteiligten bewusst, dass ein Rückspiel eigene Gesetze schreibt. Die Mannschaft ging die Aufgabe entsprechend konzentriert an und setzte sich am Ende verdient mit 13:5 bei 29:17 Legs durch. Ein herzlicher Dank geht an Devil Squad 2 für einen fairen und angenehmen Dartabend. Wir wünschen der Mannschaft für die verbleibenden Saisonspiele weiterhin viel Erfolg.

Von Beginn an zeigte Saidla Dart II, dass man die Tabellenführung zurückerobern wollte. Bereits die beiden Doppel sorgten für einen optimalen Start. Andreas Höfler und Jonathan Praast ließen Christian Gerhard Mörtel und Manuel Zardeckas keine Chance und gewannen klar mit 2:0. Besonders beeindruckend war dabei das Finish von Andreas Höfler. Mit dem 15. Dart beendete er das Leg und setzte direkt zu Beginn ein sportliches Ausrufezeichen.

Auch das zweite Doppel verlief erfolgreich. Hendrik König und Max Weise setzten sich mit 2:0 gegen Dominik Klein und Patrick Michael Schmuck durch. Mit der frühen 2:0 Führung im Rücken konnte Saidla Dart II selbstbewusst in die Einzelpartien starten.

Im ersten Einzelblock entwickelte sich zunächst ein ausgeglichenes Bild. Andreas Höfler musste sich Christian Gerhard Mörtel knapp mit 1:2 geschlagen geben. Jonathan Praast antwortete jedoch umgehend und stellte gegen Manuel Zardeckas den alten Abstand wieder her. Besonders sehenswert war dabei ein starkes 112 Finish zum zwischenzeitlichen 3:0. Hendrik König gewann anschließend eine umkämpfte Partie gegen Dominik Klein mit 2:1. Max Weise musste sich Patrick Michael Schmuck knapp geschlagen geben. Nach dem ersten Einzelblock lag Saidla Dart II dennoch in einer guten Position.

Der zweite Einzelblock erwies sich als ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zum Auswärtssieg. Jonathan Praast gewann eine umkämpfte Partie gegen Christian Gerhard Mörtel mit 2:1 und stellte damit erneut seine Nervenstärke unter Beweis. Andreas Höfler ließ gegen Manuel Zardeckas nichts anbrennen und holte mit einem souveränen 2:0 den nächsten Punkt für Saidla Dart II. Max Weise musste sich anschließend Dominik Klein trotz engagierter Leistung knapp mit 1:2 geschlagen geben. Den Schlusspunkt des Blocks setzte Hendrik König, der gegen Patrick Michael Schmuck klar mit 2:0 gewann und den Vorsprung seiner Mannschaft weiter ausbaute. In dieser Phase gelang es Saidla Dart II, die Gastgeber auf Abstand zu halten und die Kontrolle über die Begegnung zu festigen.

Zur Halbzeit reagierte Kapitän Jonathan Praast mit einem Wechsel. Linus Praast kam für Max Weise ins Spiel. Die Erklärung für diese Entscheidung lieferte der Mannschaftskapitän gleich selbst mit einem Grinsen. Ob es ein taktischer Schachzug, ein echter Saidlazug oder doch eher Bierentzug gewesen sei, werde wohl für immer ein Geheimnis bleiben. Fest stand nur, dass der Wechsel Wirkung zeigen sollte.

Im vierten Block erhöhte Saidla Dart II den Druck weiter. Linus Praast gewann direkt sein erstes Spiel gegen Christian Gerhard Mörtel mit 2:1 und fügte sich nahtlos in die starke Mannschaftsleistung ein. Hendrik König setzte sich gegen Manuel Zardeckas durch und bestätigte damit seine hervorragende Form. Jonathan Praast musste sich Dominik Klein zwar mit 0:2 geschlagen geben, doch Andreas Höfler sorgte gegen Stefan Roland Oswald Roth umgehend für die passende Antwort.

Spätestens im letzten Abschnitt war die Richtung der Begegnung klar erkennbar. Dennoch blieb die Mannschaft konzentriert und ließ keine Nachlässigkeiten aufkommen. Hendrik König gewann auch sein viertes Einzel des Abends und sorgte dabei für einen weiteren Höhepunkt. Beim Checkout auf 101 Punkte stand sein Vater an der Seite und gab den Rat aus, ganz einfach Triple 17 und Bull zu spielen. Hendrik entschied sich für die kreative Variante und checkte über 19, Bull und Doppel 16. Der Punkt ging jedenfalls nach Ammerndorf.

Linus Praast gewann auch sein zweites Spiel gegen Manuel Zardeckas und zeigte nach seiner Einwechslung eine starke Leistung. Andreas Höfler machte mit seinem dritten Einzelsieg gegen Dominik Klein endgültig alles klar. Die abschließende Niederlage von Jonathan Praast gegen Stefan Roland Oswald Roth änderte am verdienten Gesamterfolg nichts mehr.

Herausragender Spieler des Abends war Hendrik König. Vier Einzelspiele, vier Siege und dazu ein gewonnenes Doppel sprechen eine deutliche Sprache. Mit dieser Ausbeute verbessert er sich auf Platz vier der Gesamtspielerwertung und unterstreicht einmal mehr seine starke Saison. Ebenfalls stark präsentierte sich Andreas Höfler, der drei seiner vier Einzel gewann und sich damit auf Platz zwei der Gesamtspielerwertung festsetzt. Doch auch darüber hinaus überzeugte die Mannschaft als Einheit. Jeder brachte sich ein, jeder übernahm Verantwortung und genau das machte den Unterschied.

Die Atmosphäre im Remmi Demmi war über den gesamten Abend hinweg angenehm und sportlich. Beide Mannschaften begegneten sich mit Respekt und Fairness. Es wurde um jedes Leg gekämpft, gleichzeitig blieb der Umgang miteinander jederzeit freundschaftlich. Solche Abende zeigen, warum der Dartsport weit mehr ist als nur Zahlen auf einer Anzeigetafel.

Mit dem 13:5 Erfolg feiert Saidla Dart II den achten Sieg im achten Saisonspiel. Die Mannschaft bleibt damit weiterhin ungeschlagen und übernimmt erneut die Tabellenführung. Die bisherige Saison verläuft nahezu perfekt. Gleichzeitig weiß die Mannschaft, dass die entscheidenden Wochen noch bevorstehen.

Die nächste große Herausforderung wartet bereits am Samstag, den 10.10.26. Dann gastiert der direkte Verfolger DC Racoon Ninjas um 18.00 Uhr auf der Ammerndorfer Alm. Es ist das Duell der beiden Spitzenteams und möglicherweise eines der richtungsweisenden Spiele dieser Saison.

Saidla Dart II hat sich dafür eine hervorragende Ausgangsposition erarbeitet und möchte den Schwung der vergangenen Wochen mit in dieses Topspiel nehmen.

DANKESCHÖN

die „Spickerer“ vom TSV Ammerndorf 1924 e.V.